Alive | CZA Christliches Zentrum Amberg

1. Die Hoffnung als sicherer und fester Anker

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Teil 1 der Serie “Anker”

Bibeltexte

Zusammenfassung der Predigt

Gottfried startet mit dem Bild vom Anker: Auf dem Wasser kannst du nicht einfach „anhalten“ wie mit dem Auto. Gerade im Sturm brauchst du etwas, das dich festmacht – und die gute Nachricht ist: Der Anker hält, wenn er greift.

Dann überträgt Gottfried das Bild auf den Glauben: Gottes Zusagen sind wie ein Anker, an dem wir unser Leben festmachen können. Hebräer 10,23 setzt den Ton: Wir halten an der Hoffnung fest – nicht, weil wir so stark sind, sondern weil Gott treu ist.

Mit Abraham zeigt Gottfried: Gottes Treue bewährt sich oft im Warten. Abraham wartete „unbeirrbar“ und erlebte, wie Gott seine Zusage wahrmacht (Hebr 6,15). Daraus folgt die zentrale Aussage: Diese Hoffnung ist ein sicherer, fester Anker – sie verbindet uns nicht nur mit schönen Gedanken, sondern mit Gott selbst („Raum hinter dem Vorhang“).

An Psalm 18 macht Gottfried deutlich: Verheißungen sind nicht Deko, sondern greifen genau in der Dunkelheit. Wenn von Licht die Rede ist, dann weil es auch „Finsternis“ gibt. Wenn Gott von Feinden spricht, dann weil wir wirklich Gegenwind erleben. Und wenn es heißt, wir können über Mauern springen, dann weil Mauern da sind. So werden Zusagen Gottes zu Halt, Orientierung und Frieden mitten im Druck.

Zum Schluss erzählt Gottfried von Paulus und Silas (Apg 16): Erst erleben sie Führung (Mazedonien-Ruf), Frucht (Lydia) – und dann kommt der Absturz ins Gefängnis. Gerade dort beten und singen sie „gegen Mitternacht“, und Gott öffnet Türen. Aber Gottfried warnt vor einem Missverständnis: Lobpreis ist kein Hebel, mit dem wir Gott „zum Handeln zwingen“. Entscheidend ist: Ihre Beziehung zu Jesus trägt auch dann, wenn kein Erdbeben kommt und keine Tür aufgeht. Der Anker hängt nicht an unserer Leistung („mehr glauben, mehr beten, mehr singen“), sondern an Jesus.

5 Fragen für die Kleingruppe

  1. Wo brauchst du gerade am dringendsten einen „Anker“ – Halt und Ruhe statt Panik (Hebr 6,18–19)?
  2. Welche Zusage Gottes spricht dich an – und in welcher konkreten Dunkelheit soll sie greifen (Ps 18,29)?
  3. Wo erlebst du „Mauern“ oder „Feinde“ – und was würde es praktisch heißen, mit Gott darauf zuzugehen statt allein (Ps 18,30; Ps 23,5)?
  4. Paulus und Silas beten und singen in Schmerzen (Apg 16,25): Was hilft dir, Gott zu vertrauen, ohne erst Ergebnisse zu sehen?
  5. (Auch die Schattenseite) Wo hast du geistliche Dinge (Gebet/Lieder/Glaube) schon als Mechanismus benutzt – und warst enttäuscht, weil „die Türen nicht aufgingen“? Was macht das mit deinem Gottesbild?

Drei motivierende Sätze zum Mitnehmen

Gott ist treu – und seine Zusagen sind ein Anker, der hält, wenn du selbst kaum noch Kraft hast.
Dein Halt hängt nicht an deiner Leistung, sondern an Jesus, der dich festhält – mitten im Sturm.
Hör die Predigt nochmal nach und entdecke, welche Zusage Gottes heute ganz konkret in deine „Finsternis“ sprechen will.