Bibeltexte
- Hebräer 10,23: „Ferner wollen wir unbeirrbar an der Hoffnung festhalten, zu der wir uns bekennen; denn Gott ist treu und hält, was er zugesagt hat.“ (Bibleserver)
- Hebräer 6,15: „Und Abraham, der unbeirrbar auf die Erfüllung wartete, hat erlebt, wie Gott seine Zusage wahr machte.“ (Bibleserver)
- Hebräer 6,18–19: „Diese Hoffnung ist unsere Zuflucht; sie ist für unser Leben ein sicherer und fester Anker, der uns mit dem Innersten des himmlischen Heiligtums verbindet, dem Raum hinter dem Vorhang.“ (Die Bibel)
- 2. Korinther 2,12: „… und der Herr hatte mir eine Tür für seine Botschaft geöffnet.“ (Bibel TV)
- Psalm 18,29–33 (Auszüge):
„Du, HERR, du lässt mein Licht erstrahlen …“ / „… erleuchtest meine Finsternis.“ / „Denn mit dir kann ich meinen Feinden entgegenstürmen …“ / „… mit meinem Gott kann ich über Mauern springen.“ / „Vollkommen ist sein Weg. Das Wort des HERRN ist rein. Ein schützender Schild ist er …“ / „Denn wer ist Gott außer dem HERRN …?“ / „Gott ist es, der mich mit Kraft ausrüstet …“ (Bibleserver) - Psalm 23,5 (Bild aus der Predigt): „Ich werde dir einen Tisch decken im Angesicht deiner Feinde …“
- Psalm 119,89–91 (Auszug): „HERR, dein Wort bleibt für immer und ewig – so unverrückbar wie der Himmel hat es Bestand …“ (Bibleserver)
- Apostelgeschichte 16,9: „Komm … herüber … und hilf uns!“ (bible.com)
- Apostelgeschichte 16,15 (Formulierung aus der Predigt): „Unser Zögern überwandt sie mit liebevollem Nachdruck.“
- Apostelgeschichte 16,25–26 (Auszug): „Gegen Mitternacht betete Paulus und Silas …“ / „Im selben Augenblick sprangen sämtliche Türen auf, und die Ketten aller Gefangenen fielen zu Boden.“ (Die Bibel)
Zusammenfassung der Predigt
Gottfried startet mit dem Bild vom Anker: Auf dem Wasser kannst du nicht einfach „anhalten“ wie mit dem Auto. Gerade im Sturm brauchst du etwas, das dich festmacht – und die gute Nachricht ist: Der Anker hält, wenn er greift.
Dann überträgt Gottfried das Bild auf den Glauben: Gottes Zusagen sind wie ein Anker, an dem wir unser Leben festmachen können. Hebräer 10,23 setzt den Ton: Wir halten an der Hoffnung fest – nicht, weil wir so stark sind, sondern weil Gott treu ist.
Mit Abraham zeigt Gottfried: Gottes Treue bewährt sich oft im Warten. Abraham wartete „unbeirrbar“ und erlebte, wie Gott seine Zusage wahrmacht (Hebr 6,15). Daraus folgt die zentrale Aussage: Diese Hoffnung ist ein sicherer, fester Anker – sie verbindet uns nicht nur mit schönen Gedanken, sondern mit Gott selbst („Raum hinter dem Vorhang“).
An Psalm 18 macht Gottfried deutlich: Verheißungen sind nicht Deko, sondern greifen genau in der Dunkelheit. Wenn von Licht die Rede ist, dann weil es auch „Finsternis“ gibt. Wenn Gott von Feinden spricht, dann weil wir wirklich Gegenwind erleben. Und wenn es heißt, wir können über Mauern springen, dann weil Mauern da sind. So werden Zusagen Gottes zu Halt, Orientierung und Frieden mitten im Druck.
Zum Schluss erzählt Gottfried von Paulus und Silas (Apg 16): Erst erleben sie Führung (Mazedonien-Ruf), Frucht (Lydia) – und dann kommt der Absturz ins Gefängnis. Gerade dort beten und singen sie „gegen Mitternacht“, und Gott öffnet Türen. Aber Gottfried warnt vor einem Missverständnis: Lobpreis ist kein Hebel, mit dem wir Gott „zum Handeln zwingen“. Entscheidend ist: Ihre Beziehung zu Jesus trägt auch dann, wenn kein Erdbeben kommt und keine Tür aufgeht. Der Anker hängt nicht an unserer Leistung („mehr glauben, mehr beten, mehr singen“), sondern an Jesus.
5 Fragen für die Kleingruppe
- Wo brauchst du gerade am dringendsten einen „Anker“ – Halt und Ruhe statt Panik (Hebr 6,18–19)?
- Welche Zusage Gottes spricht dich an – und in welcher konkreten Dunkelheit soll sie greifen (Ps 18,29)?
- Wo erlebst du „Mauern“ oder „Feinde“ – und was würde es praktisch heißen, mit Gott darauf zuzugehen statt allein (Ps 18,30; Ps 23,5)?
- Paulus und Silas beten und singen in Schmerzen (Apg 16,25): Was hilft dir, Gott zu vertrauen, ohne erst Ergebnisse zu sehen?
- (Auch die Schattenseite) Wo hast du geistliche Dinge (Gebet/Lieder/Glaube) schon als Mechanismus benutzt – und warst enttäuscht, weil „die Türen nicht aufgingen“? Was macht das mit deinem Gottesbild?
Drei motivierende Sätze zum Mitnehmen
Gott ist treu – und seine Zusagen sind ein Anker, der hält, wenn du selbst kaum noch Kraft hast.
Dein Halt hängt nicht an deiner Leistung, sondern an Jesus, der dich festhält – mitten im Sturm.
Hör die Predigt nochmal nach und entdecke, welche Zusage Gottes heute ganz konkret in deine „Finsternis“ sprechen will.

