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Familie

Family Edition: 1. Die Hoffnung als sicherer und fester Anker

Predigttext: Hebräer 6,19–20 und Hebräer 10,23

“Diese Hoffnung ist unsere Zuflucht. Sie ist für unser Leben ein sicherer und fester Anker … Denn Gott ist treu und hält, was er zugesagt hat.”

Kurze Zusammenfassung der Predigt

In der Predigt wird das Bild des Ankers gebraucht, um zu zeigen, dass Gott uns Halt gibt. Ein Schiff braucht einen Anker, damit es im Sturm nicht abgetrieben oder zerstört wird. Genauso brauchen auch wir etwas, das uns festhält, wenn unser Leben in Unruhe gerät.
Der Anker unseres Lebens ist Gott selbst. Seine Zusagen und Verheißungen verbinden uns mit ihm – wie eine feste Kette den Anker mit dem Schiff verbindet.

Der Prediger erinnert an Abraham, der Gott vertraute, obwohl vieles unmöglich schien. Gott hielt sein Versprechen. So dürfen auch wir glauben: Was Gott zusagt, das hält er.

Auch in schweren Zeiten – wenn es dunkel ist, wenn Mauern und Feinde im Weg stehen – bleibt Gott treu. Seine Verheißungen gelten gerade in der Not.

Das Beispiel von Paulus und Silas im Gefängnis zeigt, dass Vertrauen auf Gott nicht heißt, dass alles sofort gut wird. Sie sangen und beteten in Schmerzen – und Gott befreite sie. Doch ihr Glaube hing nicht davon ab, ob ein Wunder geschieht. Sie wussten: Gott hält, auch wenn alles wankt.

Am Ende ruft die Predigt dazu auf, sich neu bei Gott zu verankern und zu vertrauen:
Nicht unsere Leistung hält uns, sondern Gottes Treue.

Fünf praktische Anwendungsbeispiele

  1. Anker basteln:
    Bastelt gemeinsam einen kleinen Anker aus Papier oder Ton. Schreibt darauf: „Gott hält mich fest.“ Hängt ihn sichtbar im Kinderzimmer auf.
  2. Wellen-Spiel:
    Legt eine Decke als „Meer“ aus und stellt euch darauf. Schaukelt sie hin und her. Sprecht darüber, dass Gott uns hält, auch wenn Ich mich unsicher fühle.
  3. Verheißungs-Kärtchen:
    Schreibt Bibelverse über Gottes Treue auf kleine Kärtchen (z. B. Psalm 18,30 oder Hebräer 10,23). Zieht jeden Tag eine Karte und sprecht kurz darüber.
  4. Licht in der Dunkelheit:
    Löscht abends das Licht und zündet eine Kerze an. Sprecht: „Gott erleuchtet meine Finsternis.“ (Psalm 18,29) – und redet darüber, was „dunkel“ und „hell“ im Leben bedeuten kann. Zum Beispiel: Gute Idee haben, Sicherheit, den Weg finden, genau sehen können, keine Angst vor verborgenen Gefahren haben.
  5. Dankgebet im Sturm:
    Wenn etwas Schweres passiert (Streit, Angst, schlechte Note), betet gemeinsam: „Gott, du bist mein Anker. Ich vertraue dir.“ So lernen Kinder, sich in schwierigen Momenten an Gott zu wenden.

Vier Gesprächsfragen zur Vertiefung

  1. Was macht dir manchmal Angst oder Sorgen?
  2. Wann fühlst du dich sicher und fest – wie ein Boot mit einem Anker?
  3. Was bedeutet es für dich, dass Gott seine Versprechen hält?
  4. Kennst du eine Geschichte in der Bibel, wo jemand Gott vertraut hat?
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