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Predigt

Gott bist du´s? – 2. Woran erkenn ich das?

Folge 2 der Serie “Gott bist du´s?”

Zum Weiterdenken

Wenn unser Leben nicht so läuft, wie wir es uns vorstellen, sind wir oft frustriert, wütend, enttäuscht….. Sind wir dazu auch noch “gute” Christen, die eine Beziehung zu Gott aufgebaut haben, sich einbringen, beten, die Bibel studieren….., beziehen sich diese negativen Gefühle leicht auf Gott.

Wir fühlen uns betrogen, denn wir dachten, Gott sei…… Ja, wie ist denn Gott? Wie stellen wir es uns vor? Was für ein Bild von Ihm haben wir uns zusammengezimmert, um dann enttäuscht zu sein, wenn wir entdecken, dass Er unserem Bild nicht entspricht?

Gott ist so unbegreiflich groß, so unfassbar überraschend, so unbegreiflich in seinem Vorhaben, so weitsichtig, so unvorstellbar für uns Menschen, dass wir erkennen müssen:

Wir wissen überhaupt nicht wie Gott ist, wie er denkt und wie er handelt. 

Was wir aber sicher wissen ist: Gott ist groß, Er liebt uns, Er ist jederzeit bei uns, Er ist für uns und Er will uns Gutes. Auch wenn wir Seine Pläne nicht begreifen. 

Deswegen brauchen wir Vertrauen.

Vertrauen darauf, dass Gott wirksam ist auch dort, wo wir nur Dunkelheit und Schmach sehen. Vertrauen darauf, dass Er seine Verheißungen erfüllen wird, wenn die Zeit gekommen ist, obwohl Sein Tempo nicht unbedingt dem unseren entspricht. Vertrauen darauf, dass, wo unsere Wünsche sich nicht erfüllen, Gott für uns Größeres vorgesehen hat, dass seine vollkommene Vision dem Ganzen entspricht und weit über den Grenzen unserer Person steht. 
Ein Beispiel dafür sind Zacharias und Elisabeth (Lukas.1, 6-25), die der Schande der Kinderlosigkeit ausgesetzt waren, obwohl sie so lebten, wie es Gott gefiel. Im hohen Alter, als es nicht mehr zu erwarten war, bekamen sie ein Kind, das vorgesehen war, die Ankunft des Messias vorzubereiten. Ein großer Plan, zu einem unerwarteten Zeitpunkt, der jedoch perfekt für Gottes Zwecke war. 
Schwer für uns, so geduldig zu sein, so zu vertrauen. Zacharias selbst zweifelt. Hätte er Gottes Willen erkennen können? Können wir es? 
Ja! Zacharias war einem Engel begegnet, der ihm Gottes Botschaft überbrachte und ihm rechts vom Altar erschien, was im hebräischen Glauben Gnade, Gunst, Vergebung, Erbarmen und all das Gute bedeutet, was Gott seinem Volk versprochen hatte. Wir haben die Bibel, die uns von Gott erzählt und von Jesus, der nach der Auferstehung, bis zu dem Zeitpunkt des Gerichtes, zur Rechten Gottes sitzt (Glaubensbekenntnis; Apg. 5, 31) und unser Fürsprecher ist. 
Darauf soll sich unser Vertrauen aufbauen und dazu führen, dass wir gar nicht erst versuchen, uns vorzustellen, wie Gott ist und handelt; sondern einfach Jesus nachgehen, so unbegreiflich der Weg für uns auch sein mag im Vertrauen darauf, Gott benutzt jede Lage zum Guten. Er hat einen Plan. Er hat die Kontrolle. 


Um solch ein Vertrauen können wir bitten. 
In diesem Vertrauen können wir Licht und Hoffnung werden und mit Paulus loben:  

„Gepriesen sei Gott, der Vater unseres Herrn Jesus Christus! ………. (2. Korinther 1, 3-4 NGÜ).

Zum Weiterdenken:

  • Wenn es schwierig wird, kannst du darauf vertrauen, dass Gott einen Plan hat, der größer ist als dein Horizont? 
  • Möchtest du dich auf Gottes Plan einlassen oder hältst du an deinen Vorstellungen fest, wie Gott in deinem Leben zu wirken hat? 
  • Welche Haltung gibt dir Frieden?

Zusammenfassung: Lucia Martinetti

Bleib am Ball!

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