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Predigt

Gott bist du´s? – 6. Wunderbar anstrengend

Folge 6 der Serie “Gott bist du´s?”

Zum Weiterdenken

Wir blicken heute auf 8 Jahre Gemeindeleben. Wenn wir betrachten, wie sehr wir gewachsen sind, wie sich das Leben von Einzelnen sowie von Familien verändert hat, wenn wir die Liebe bedenken, die zwischen uns spürbar ist, sind wir voller Dankbarkeit und haben das Gefühl, etwas Wunderschönes zu erleben und Zeugen des Wirkens Gottes zu sein.

Ein phantastisches Gefühl!!

Bedeutet das aber, dass alles wie von Zauberhand sich entwickelt hat? Sind wir alle auf Gottes Flügel geschwebt, frei von Sorgen, Zweifeln, Ängsten, Erschöpfung, Enttäuschungen…?

Nein! Das Wunderschöne, das wir erleben, ist von großen Anstrengungen begleitet, von Fragen, von Enttäuschungen, wenn wir das Gefühl haben, so haben wir uns eine Gemeinde, ein Leben mit Gott nicht vorgestellt!

Der Weg der Nachfolge ist schwer. Schwer für die Gemeinde und schwer für jeden von uns ganz persönlich. Manchmal ist mitten im Sturm nicht zu verstehen, was Gott mit uns treibt und wo Er überhaupt ist. Doch Er ist da.

Matthäus 14, 13-35 soll uns trösten und ermutigen, denn auch Jesus hat Momente gehabt, in denen Er mit Gott Rücksprache halten wollte, z.B. nach der Ermordung von Johannes den Täufer oder nachdem Er die 5000 Menschen gespeist hatte.

Manchmal scheint uns die Aufgabe zu schwer, manchmal verstehen wir nicht, warum uns so viele Hindernisse den Gehorsam so mühsam machen. Wir haben das Gefühl nicht genug zu haben, fünf Brote und zwei Fische für 5000 Männer plus Frauen und Kinder.

Doch Jesus sagt, bring das bisschen, was du hast zu mir; ich werde dafür sorgen, dass es reicht. Für alle. Damit du deinen Auftrag erfüllen kannst.

Nach der Speisung können die Jünger nicht ausruhen, sie werden aufgefordert, mit dem schweren Boot zu dem anderen Ufer vorab zu rudern. Sie gehorchen und werden mit starkem Gegenwind und hohen Wellen konfrontiert. Unnötig! Anstrengend! Warum denn Jesus und wo bist du denn überhaupt? Nicht hier, bei uns im Sturm, oder? Doch! Jesus kommt auf dem Wasser und nach dem ersten Schrecken findet Petrus den Mut, ganz auf den Herrn zu vertrauen und trotz Wind und Wellen zu Ihm auf dem Wasser zu laufen. Über eine lange Strecke kommt er voran, trotzt der unveränderten Lage, erst als er seinen Fokus wieder auf die Umstände richtet, droht er zu versinken. Doch Jesus ist bei ihm. Er greift sofort ein, sobald Petrus Ihn ruft.

Beide kommen zum Boot, alle erreichen das Ufer.

Doch warum diese Überfahrt? Warum, auf uns übertragen, eine neue Gemeinde gründen? Damit so viele Menschen wie möglich Jesus begegnen und von Ihm geheilt werden können.

Wunderbare Ergebnisse, doch ein sehr anstrengender Weg. Zweifle also nicht, habe keine Angst, wenn du das Gefühl hast, keine Kraft mehr zu haben, Gott nicht zu verstehen, Ihn sogar fern, abwesend zu spüren. So ist das Leben. Doch im Leben bist du nicht allein, wenn du Gott auf dein Boot einlädst, wenn du bereit bist, die Schwere der Nachfolge zu tragen, um die wunderbaren Früchte der Ernte zu genießen. Allein gelassen bist du dabei nie. Vertraue Gott und Seiner Größe (Jesaja 40, 12-14). Glaubst du an einen Gott, der unfassbar groß ist, so ist JEDE Lage in Seiner Hand zu bewältigen.

Überlege:

Wie groß ist dein Gott?

Bist du bereit, dich gebrauchen zu lassen?

Vertraust du darauf, Er ist größer als alles, was sich dir in den Weg stellt und wird dir beistehen, bis du deinen Auftrag erfüllt hast?

Zusammenfassung: Lucia Martinetti

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