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Predigt

2. Die Kraft, die schon in dir ist

Teil 2 der Serie ALIVE

Predigt-Zusammenfassung

Gottfried eröffnet mit einem Augenzwinkern: Wie beim Smartphone tragen wir oft enorme Möglichkeiten mit uns herum, von denen wir gar nichts wissen. Genau so verhält es sich mit der Kraft der Auferstehung: Sie ist bereits in uns – nicht als etwas, das wir erst verdienen oder erarbeiten müssen, sondern als Geschenk für alle, die Jesus ihr Vertrauen gegeben haben. Paulus betet für die Gemeinde in Ephesus, dass sie begreifen möge, „was für eine unglaubliche Kraft in uns wirkt“ – unendlich größer als wir uns vorstellen können (Eph 3,14–20).

Aber wie entfaltet sich diese Kraft? Gottfried zeigt es anhand von Galater 5: Indem das, was uns innerlich blockiert – unsere egoistischen Wünsche und Vorstellungen – stirbt und der Heilige Geist das Sagen bekommt. Der Heilige Geist wirkt dabei wie ein Hubschrauber: Er gibt uns Vogelperspektive auf unser eigenes Verhalten und lädt uns ein, innezuhalten und zu fragen: Welches Spiel spiele ich hier gerade?

Ganz konkret nennt Gottfried drei Bereiche, in denen die Auferstehungskraft sichtbar wird: Erstens, nicht mehr um sich selbst kreisen. Zweitens, anderen keine Leistungsshow vorzeigen und sie nicht provozieren. Drittens, niemanden mehr beneiden – denn Neid verbrennt nur das eigene Haus. Die Kraft entfaltet sich nicht in der Komfortzone, sondern im ehrlichen Loslassen des Ich.

Fragen zum Weiterdenken

  1. Gottfried sagt: „Wir tragen mehr in uns, als wir wissen“ – wie auf einem Smartphone. Welche Kraft oder welche Ressource in dir könnte noch unentdeckt sein? Wann hast du zuletzt bewusst erlebt, dass Gott durch dich wirkt?
  2. Das Bild des Hubschraubers: Wie gut gelingt es dir im Alltag, aus deiner eigenen Perspektive herauszutreten und dich selbst zu beobachten? Was hindert dich daran – und was hilft dir dabei?
  3. Gottfried benennt drei konkrete Blockaden: Um-sich-selbst-Kreisen, Leistungsshow, Neid. Welche davon erkennst du am stärksten in dir – und was verspricht sie dir (scheinbar), was sie dann doch nicht hält?
  4. Paulus betet, dass Gott „unendlich viel mehr tun kann, als wir bitten oder denken können“ (Eph 3,20). Glaubst du das für dein Leben wirklich – oder klingt es eher wie ein frommer Wunsch? Was würde es bedeuten, diesen Vers ernst zu nehmen?
  5. Gottfried schließt: „Die Kraft entfaltet sich nicht in der Komfortzone.“ Was müsste in deinem Leben konkret loslassen oder sterben, damit diese Kraft sich entfalten kann?
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