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Predigt

4. So lebt jemand, der auferstanden ist

Teil 4 der Serie ALIVE

Predigt Zusammenfassung

In seiner Predigt fragt Nico: Wie lebt jemand, der wirklich an die Auferstehung Jesu glaubt? Seine Antwort: furchtlos und erfüllt mit Frieden. Den Ausgangspunkt bildet die These, dass jede menschliche Angst – ob vor Kontrollverlust, dem Älterwerden oder dem Scheitern – ihren Ursprung in der Urangst vor dem Tod hat. Wer nicht an ein Leben nach dem Tod glaubt, versucht dieser Angst durch Ablenkung, Konsum und Selbstbetäubung zu entfliehen – ein Weg, der letztlich in die Verzweiflung führt.

Als Negativbeispiel dient Petrus, der trotz seines kraftvollen Bekenntnisses Jesus dreimal verleugnete – beherrscht von Todesangst. Auch die übrigen Jünger verbarrikadierten sich nach der Kreuzigung in einem dunklen Raum. Dann aber tritt der auferstandene Jesus in genau diese Dunkelheit hinein und spricht: »Friede sei mit euch!«

Als positives Gegenbeispiel teilt Nico die Geschichte seines Jugendpastors Andy, der trotz einer unheilbaren Krebsdiagnose ohne Furcht lebte und im Hospiz bis zuletzt von Jesus erzählte – getragen von dem Vers: »Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben.« Der Glaube nahm Andy nicht die Sterblichkeit, aber er nahm ihm die Angst.

Bibelstellen

  • Matthäus 26,31–35 – Jesus kündigt die Verleugnung des Petrus an
  • Matthäus 26,69–75 – Petrus verleugnet Jesus dreimal
  • Johannes 20,19 – Jesus erscheint den Jüngern hinter verschlossenen Türen
  • Johannes 14,1.6 – »Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben«
  • Johannes 11,25 – »Ich bin die Auferstehung und das Leben«
  • 1. Korinther 15,32 – »Lasst uns essen und trinken, denn morgen sind wir tot«
  • Sprüche 16,31 – Graues Haar als Krone der Ehre

Fragen zum Weiterdenken

  1. Nico sagt, dass alle Ängste letztlich auf die Angst vor dem Tod zurückgehen. Kannst du das an einer eigenen Angst nachvollziehen – und was denkst du darüber?
  2. Petrus war derjenige, der am lautesten bekannte – und dann als Erster floh. Wann hast du selbst erlebt, dass Angst stärker war als dein Glaube?
  3. Die Jünger saßen drei Tage lang in einem dunklen, verschlossenen Raum. Gibt es in deinem Leben gerade einen »verschlossenen Raum« – eine Situation, in die du Jesus noch nicht wirklich hineingelassen hast?
  4. Andy lebte im Sterben furchtlos – nicht weil er keine Angst kannte, sondern weil sein Glaube größer war. Was gibt dir persönlich Halt, wenn das Leben außer Kontrolle gerät?
  5. Nico schließt mit der Einladung: »Wähle das ewige Leben.« Was würde es für deinen Alltag konkret bedeuten, wenn du wirklich glaubst, dass der Tod nicht das letzte Wort hat?
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