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Predigt

4. Wenn Gott “Nein” sagt

Zum Weiterdenken

Ist Gott für unsere Misere verantwortlich? Könnte es sein, dass Er uns etwas nicht gönnt oder es nicht gut mit uns meint?

Ganz sicher nicht!!

Gott hat den Menschen nach Seinem Ebenbild erschaffen, so dass wir Ihm ähnlich sind. Er hat bestimmt, dass wir über die ganze Erde verfügen sollen, über Tiere und Pflanzen auf dem Land und in den Meeren und Er gab dem Menschen Seinen Segen (1. Mose 1, 26-28). Schon von Anbeginn der Welt war es Gottes Plan, dass wir zu Ihm gehören, in Seiner Gegenwart leben und mit Ihm durch Jesus Christus verbunden sind und bleiben (Epheser 1, 4-5).

Gott hat für uns Gedanken des Friedens, der Zukunft und der Hoffnung (Jeremia 29,11).

Als Gott den Menschen schuf, brachte Er ihn an einen wunderbaren Ort, den Garten Eden, auf Griechisch „Lustgarten“, auf Hebräisch „Land der Glückseligkeit“, damit der Mensch ihn pflegte und bewahrte und Er erlaubte ihm, aus dem vollen zu schöpfen, sich an allem zu bedienen, bis auf einen einzigen Baum (1. Mose 2, 8-17).

Es ist offensichtlich, dass Gott unser Bestes will und dass wir alles haben, um glücklich zu sein. Warum sagt Er dann immer wieder NEIN? Weil Er den Überblick über die Zeit und die Ereignisse hat und weil Er nicht nach unseren Wünschen entscheidet, sondern danach, was am Ende der Zeit für uns und die Welt am besten ist. Gott ist Gott und Er weiß, was Er tut. Wir können uns Sein Ja auch nicht verdienen, denn alles was wir bekommen, bekommen wir aus Gnade.

Wir haben keinen Grund, misstrauisch Gott gegenüber zu sein, doch wir sind es und oft lassen wir uns wie Eva und Adam verführen (1. Mose 3, 1-6). Wir rebellieren und gehorchen nicht. Wir zerstören die Beziehung zu Gott, trennen uns von Ihm. Eva verlor deswegen Eden und nicht nur für sich, für uns ja auch!

Paulus, der so gesegnet war, dass Gott durch ihn erstaunliche Wunder geschehen ließ (Apostelgeschichte 19, 11-12; 20,10 und 2 Korinther 12,4), wurde nicht erhört, als er darum bat, von seinem Leiden erlöst zu werden (2. Korinther 12,8-9).

Jesus wurde nicht von Seiner Aufgabe befreit, als Er voller Angst den Vater fragte, ob der bittere Kelch nicht an Ihm vorbeigehen könne (Matth. 26, 39).

Beide beugten sich aber Gottes Willen und unterwarfen sich Seiner Gnade und Seiner Stärke, die sich am deutlichsten in den Momenten der Schwäche offenbart. Beide haben vertraut: Paulus hat wie kein anderer dafür gesorgt, dass das Evangelium sich verbreitet. Jesus hat unsere Beziehung zum Vater wiederhergestellt, uns zu Gottes Kindern gemacht und uns das ewige Leben geschenkt. Was wäre denn…, hätten sie sich nicht dem Willen Gottes gebeugt?

Überlege:

  • Gibt es Gebiete, wo Gott gerade Nein zu dir sagt?
  • Fällt es dir schwer, Sein Nein hinzunehmen?
  • Was macht es mit dir, wenn du Gott nicht mehr vertraust? Welche Hoffnung, welche Perspektive bleiben dir dann?
  • Hast du schon erlebt, dass es rückblickend gut war, Gottes Nein anzunehmen?

Zusammenfassung: Lucia Martinetti

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