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Predigt

5. Seine Pläne!

Zum Weiterdenken

Wie oft hast du schon versucht, Situationen in Ordnung zu bringen, in denen du eigentlich gar keine Kontrolle hast? Wie oft hast du dir den Kopf um Lösungen und Auswege zerbrochen und dich von Ängsten und Sorgen völlig dominieren lassen?

Wann immer du so handelst, entziehst du Gott dein Vertrauen. Du unterliegst der Versuchung, an Stelle Gottes zu agieren, als wärst du Ihm ebenbürtig.

Es geht um die gleiche Versuchung durch die Schlange, die Evas und Adams sorgenfreies Leben im Garten Eden gekostet hat (1. Mose 3, 5), als sie sich um nichts kümmern mussten, weil sie nach dem Wunsch Gottes lebten.

Denn das Leben, das Gott sich für uns wünscht, ist ein Leben ohne Sorgen und Ängste, ein Leben im Vertrauen darauf, dass Er für uns sorgt, uns Gutes will und uns durch alle Schwierigkeiten leiten wird, so dass Sein Plan für unser Leben sich verwirklichen kann.

Jesus ist auf die Erde gekommen, damit wir von der Last der Sorge befreit werden, die uns einschränkt, lähmt und unser Leben umständlich macht (Galater 5, 1). Er lädt uns ein, all unsere Sorgen auf Gott zu werfen (1. Petrus 5,7), damit wir uns um das kümmern können, was wirklich wichtig für unser Leben ist: Gottes Willen zu tun, wie es Jesus auch tat (Phil. 2, 6-8).

Egal wie sehr wir versuchen, unser Leben zu bestimmen und zu lenken, über ein bestimmtes Maß an Selbstständigkeit hinaus, wird uns das nicht gelingen. Wir haben auf zu Vieles keinen Einfluss, was das Leben beeinträchtigt: Kriege, Hungersnöte, Erdbeben….. Wir haben keine Kontrolle, sondern Gott. Es ist Seine Verantwortung, sich um uns zu sorgen, wie Er es versprochen hat. Unsere Verantwortung ist es, nach Seinem Reich zu trachten (Matth. 6, 33) und Seine Botschaft zu verbreiten, damit Keiner verloren geht (Joh. 6,38-39).

Gott hat uns Ihm ähnlich geschaffen, uns geliebt und mit Ehre gekrönt (Psalm 8, 6).

Wir haben Grund, Ihm zu vertrauen, wir können uns auf Gott verlassen. Unsere Aufgabe ist es, im Gebet nach Seinem Willen zu fragen und Gott mit unserem Leben zu ehren: „Geheiligt werde Dein Name“ bedeutet nichts anderes.

Dein Wille, Dein Reich: Unser Streben soll es sein, dass unser Wille Gottes Willen entspricht, darum soll es in unserem Gebet gehen.

Nur so, wenn wir uns in Gottes Hand begeben, werden wir mit der Unbeschwertheit der Kinder leben, die einfach davon ausgehen, dass man für sie sorgen wird (Matth. 18,2).

Überlege:

  • Für was lebst du?
  • Was treibt dich?
  • Wie findest du Frieden?

Zusammenfassung: Lucia Martinetti

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