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Predigt

5. Größer als…

Teil 5 der Serie 70

Zum Weiterdenken

Gott hat den Menschen erschaffen mit dem Wunsch, mit ihm Gemeinschaft zu haben, in Beziehung mit ihm zu leben. Im Garten Eden sind sich Mensch und Gott ganz nah, bis Eva und Adam sich dem Willen Gottes widersetzen und sich von Ihm trennen. Selbst da ruft Gott nach Adam, sehnt sich nach ihm (1. Mose 3, 8-9).

Die Sehnsucht Gottes nach den Menschen erlischt nicht mit dem Sündenfall. In der Wüste spricht Gott zu Mose und befiehlt ihm, ein Heiligtum zu bauen, damit Er wieder mitten unter Seinem Volk leben kann (2. Mose 25, 8). Als das fertig war, erfüllte Gottes Herrlichkeit das Heiligtum (2. Mose 40, 34-35), so dass Sein Volk ab dem Moment wieder einen Ort hatte, um Gott zu begegnen und Ihn anzubeten, um mit Ihm in Beziehung zu treten.

15 Kapitel lang wird in der Bibel beschrieben, wie genau das Heiligtum Gottes auszusehen hat, jedes Detail wird festgelegt (2. Mose 26). Warum? Um auf Jesus hinzuweisen: Das Zelt wurde z. B. mit unscheinbaren Fellen überdacht, keine Pracht, keine königlichen Farben (2.  Mose 26), denn auch Jesus hatte keine prächtige Gestalt, war nicht besonders schön anzusehen (Jesaja, 53, 2).

Auch hatte das Zelt einen einzigen Vorhang, durch den man gehen musste, um in die Gegenwart Gottes zu gelangen (2. Mose 26, 36). So steht es mehrfach geschrieben, dass auch Jesus der einzige Weg, die einzige Tür ist, um zum Vater zu gelangen (Joh. 10, 9). Jesus, den Johannes als den Fleisch gewordenen Gott erkennt (Joh. 1, 1) und dessen Herrlichkeit die Jünger sahen (Matthäus. 17, 12) und der größer und mächtiger war, als der Tempel, den David sich wünschte (Ps. 132, 2-5) und Salomon baute (1. Chronik 28, 1-2), um den Herrn zu ehren.

Größer als der Tempel? Ja, denn dieser war von Menschen Hand gebaut und wurde tatsächlich zerstört (Lukas 21, 6). Nach Jesus Auferstehung war es für seine Nachfolger nicht mehr nötig, in einen Tempel zu gehen, um Gott begegnen zu können (Apostelgeschichte 17, 24), denn Gott ist in uns, Er wohnt in uns durch den Heiligen Geist (1. Korinther 6, 19). Wir sind der Tempel, in dem Gott wohnen möchte (Kolosser 1, 26) und den Er geformt und gestaltet hat noch im Körper unserer Mütter (Ps. 139, 14), um immer bei uns zu sein, damit wir JEDERZEIT und FÜR IMMER Gemeinschaft mit Ihm haben und erfahren können, wie gut der Herr ist (Ps. 27,4).

Wir brauchen nicht länger nach der Nähe Gottes zu suchen, denn Er ist bei uns. Er ist unser Zufluchtsort, Er ist unser Friede, Er ist unsere Freude und Er leitet uns, damit wir so leben, wie Er es für uns vorgesehen hat.

Wir sollten uns Zeit für Gott nehmen, Zeit mit Ihm zu verbringen, denn Er ruft nach uns! Wir sollen still sein, damit wir erkennen und erfahren können, dass der Herr, der unsere Nähe sucht, Gott ist und bei uns bleibt (Ps. 46, 11).

Zum Nachdenken:

  • Wie behandelst du deinen Körper, der Gottes Tempel ist?
  • Nimmst du dir Zeit, um im Gebet, Lobpreis….. mit Gott Gemeinschaft zu haben?
  • Kannst du ruhig sein und horchen, was dein Gott dir sagen will?

Zusammenfassung: Lucia Martinetti

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