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Persönliche EntwicklungPredigt

3. Jesus und die Sünder

Teil 3 der Serie “UNVERZICHTBAR”

Zum Weiterdenken

Unverzichtbar in unserem Leben ist Jesus. Ohne Ihn können wir nicht zum Vater, ohne Ihn als Dreh- und Angelpunkt bleibt die Bibel sinnlos.

Unverzichtbar ist aber auch, dass wir uns als Sünder wahrnehmen, damit wir in eine aufrichtige Beziehung zu Gott und zu den Mitmenschen treten können.

Erkennen wir, dass Sünde ein Teil unseres Lebens ist, sind wir in der Lage, Anderen, die  fern von Gott sind, mit offenem Herzen zu begegnen. Wir finden Zugang zu ihnen und können ihnen so viel besser und glaubwürdiger von Gott und unserem Verhältnis zu Ihm erzählen, damit auch sie zu Gott finden können.

Es ist unverzichtbar, dass wir die Verantwortung für unsere Schuld übernehmen. Nicht Gott ist schuld, wenn in unserem Leben etwas schief läuft. Oft sind es unsere eigenen Entscheidungen, die Folgen haben und wir haben die Folgen unseres Handelns zu tragen.

Der verlorene Sohn in Lukas 15, 1-32 trifft selbst die Entscheidung, sich sein Erbe auszahlen zu lassen. Er trifft die Entscheidung, sich vom Vater zu entfernen, um dann sein Erbe zu verprassen und als Folge SEINER  Entscheidung muss er ein menschenunwürdiges Leben führen.

Als ihm jedoch bewusst wird, dass er die Beziehung zu seinem Vater zerstört hat und gesündigt hat, kommt er zur Besinnung und kehrt zurück.  Erst die Erkenntnis der eigenen Verantwortung macht es ihm möglich, dass er den Weg zum Vater zurück findet.

Und was macht der Vater? Er läuft ihm entgegen, nimmt ihn wieder als Sohn auf und freut sich, dass der Sohn wieder zu ihm gehören möchte. Er feiert ein Fest und ermutigt den Bruder dazu, sich mit ihm zu freuen, anstatt zu verurteilen und anzulehnen.

So handelt auch Gott mit uns. Er rechnet uns unsere Schuld nicht an, wenn wir sie zugeben. Er nimmt uns immer wieder auf. Es sind Sein Wunsch und Seine Sehnsucht, in einer engen Beziehung zu uns zu sein und Er möchte, dass wir uns unserer Schwäche bewusst sind, damit wir nicht überheblich werden und Anderen den Weg zu Ihm unnötig schwer machen.

Seine Sehnsucht ist, dass wir in Demut, Liebe und Dankbarkeit das Leben annehmen, das Er uns schenkt und so viele Menschen wie möglich zu Ihm führen.

Überlege:

  • Kannst du Anderen begegnen, ohne dich über sie zu erheben?
  • Jesus selbst hat sich mit Sündern umgeben, denn für sie ist Er gekommen. Er zeigt uns, wie auch wir Hoffnung und Leben bringen können.
  • Ist es Dir bewusst, dass für deine Schuld, genauso wie für die Schuld aller Menschen, schon durch Jesus bezahlt wurde und deine Aufgabe nun darin besteht, von diesem Geschenk zu erzählen, damit auch Andere es in Anspruch nehmen können?

Zusammenfassung: Lucia Martinetti

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