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Predigt

5. Komm Schöpfer Geist

Teil 5 der Serie “souverän”

Zum Weiterdenken

Wasser ist unverzichtbar, wenn man Leben erhalten will.

Schon im Alten Testament erhält Gott die Israeliten am Leben, indem Er mitten in der Wüste aus einem Felsen Wasser sprudeln lässt und sie versorgt. (2. Mose 17, 6)

Dieser Felsen, aus dem das lebensspendende Wasser kommt, ist ein Sinnbild von Jesus (1. Kor. 10, 4), der Retter und Helfer, dessen Ankunft schon die Propheten ankündigten, gleich einer sprudelnden Quelle, aus der man voller Freude Wasser schöpfen kann. (Jesaja 12, 3)

Jesus selbst spricht von sich als dem lebendigen Wasser, Quelle des Lebens, Stiller des Durstes und Stiller jedes Bedürfnisses und jeder Sehnsucht. Wer von Seinem Wasser trinkt, wer an Ihn glaubt und Ihm vertraut, wird nichts anderes mehr brauchen. (Joh. 7, 37-39)

Als Jesus nach seiner Auferstehung zum Vater zurückkehrte, kam der Heilige Geist zu den Aposteln, so wie Er heute zu uns kommt, damit wir fähig sind, weiterhin zu glauben und zu vertrauen.

Der Geist Gottes, der wie der Vater und der Sohn auch von Anfang an war (1. Mose 1, 2), kommt zu uns, damit wir Gott und Seine Weisungen immer besser verstehen können. Er kommt, um unsere Beziehung zum Vater zu vertiefen, Er schenkt uns Freude und Heilung.

Er stärkt und reinigt uns. Er schenkt uns überzeugende Ideen und Visionen, die in der Lage sind, etwas in und um uns zu bewegen.

Er schafft neues Leben. (Psalm 104, 30)

Doch der Heilige Geist kommt nur, wenn Er eingeladen wird. Es reicht nicht aus, zu wissen, dass Er in uns lebt. Wir brauchen eine neue, immer tiefer werdende Beziehung zu Ihm. Aus dieser Beziehung entsteht dann der Wunsch, Gott immer tiefer zu kennen und unser Leben an Seinem Willen anzupassen. Nicht weil wir es müssen, weil das Gesetz es von uns verlangt, sondern weil aus der Tiefe unseres Seins wir mit Gott verbunden bleiben möchten.

Treten wir so in Beziehung zum Hl. Geist, so werden zwei Dinge passieren:

  1. Früchte werden sichtbar: Liebe, Freude, Frieden, Geduld, Freundlichkeit, Güte, Treue, Rücksichtnahme und Selbstbeherrschung als Ergebnis des Wirkens des Geistes. Wir bringen diese Früchte nicht selber hervor. Wir können nur zulassen, dass Gottes Geist in uns wirkt. (Gal. 2, 12)
  2. Der Heilige Geist schenkt uns Gaben. Es sind aber nicht unsere Gaben, es sind die Gaben des Geistes, die Er uns gibt, damit wir der Gemeinde dienen. Die Gemeinde soll damit aufgebaut werden. Nicht unser Ego (1. Kor. 12, 7). Auch diese Gaben musst du wollen. Du musst darum bitten, dafür beten, immer und immer wieder.

Hier ist vornehme Zurückhaltung fehl am Platz.

Es erübrigen sich alle Zweifel und Bedenken darüber, ob du würdig bist oder es gerade in deinem Leben passt.

Hier musst du nichts erfüllen, denn es ist schon alles getan worden. Am Kreuz!

Die einzige Frage ist:

WILLST DU?

Zusammenfassung: Lucia Martinetti

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