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Live Apps – 3. Echte Veränderung

live apps serie

Wie kannst Du das Gehörte anwenden? Wie kannst Du Deinen Glauben aktiv leben? Mit diesen essentiellen Fragen befasst sich unsere neue Serie Life Apps.

Teil 3 der Serie “live Apps”

Zum Weiterdenken

Glaubst du, dass es reicht, regelmäßig in die Kirche zu gehen, Gottes Wort zu hören, sich gelegentlich schuldig zu fühlen, wenn man religiöse Grundsätze nicht eingehalten hat? Ist man schon dadurch Christ und Nachfolger Jesus? Nein! Denn auf die Anwendung kommt es an! (Jakobus 1,22)

Was ist mit dir? Setzt du das gehörte Wort um? In den Kleinigkeiten des Alltags sowie in den großen Entscheidungen des Lebens?

Denn nur, wenn du das Wort hörst und es umsetzt, bist du klug. Nur dann baust du auf Felsen. Nur so schaffst du Stabilität für dein Leben (Matthäus 7,24).

Eine der wichtigen Anwendungen von Gottes Wort ist das Bekennen, die Beichte von Sünden.

Mit Sünde sind nicht die Fehler gemeint, die einem so, ohne Absicht passieren. Sünde ist das bewusste, absichtliche Zerstören von Beziehungen. Beziehung mit Menschen und Beziehung mit Gott.

Du hast wahrscheinlich schon erlebt, dass jemand sich dir gegenüber so verhalten hat, vielleicht hast du dich auch so verhalten, anderen gegenüber. Wenn du verletzt worden bist, ist die Lösung Vergebung.

Was aber kannst du machen, wenn du eine Beziehung absichtlich gefährdet oder gar zerstört hast? Wenn du dich an anderen schuldig gemacht hast?

  1. Bekenne deine Fehler! Spreche nicht mit Gott darüber, was du getan hast, spreche mit dem, den du verletzt hast und bitte um Vergebung. Möglichst zeitnah. Nicht um dein Gewissen zu erleichtern, sondern mit dem Willen, die Beziehung wieder in Ordnung zu bringen; mit dem Vorsatz, diese Schuld, diese Sünde nicht zu wiederholen. Denn Bekennen und Beichte hatten ursprünglich den Sinn, dass man Böses ernsthaft bereut und wieder gut macht und sich von der Sünde abwendet. Es geht nicht um ein religiöses Ritual, nicht um eine ewige Reihenfolge von Sünde und Beichte. Nehme dem Bekennen nicht seine Kraft! Verhöhne nicht Gott. Betrüge dich nicht selbst! Denn das bringt keine Heilung und macht nichts wieder gut.
  2. Mache deine Fehler wieder gut! Glaube nicht, dass Gott deine Schuld einfach vergisst, weil du sie bekannt hast und dich „entschuldigt“ hast. Gott vergisst nichts. In der Bibel sind alle Fehler von Israel, David, Salomon… genau dokumentiert. Nichts wird vergessen.

Tust du einem Menschen Unrecht, so machst du dich auch vor Gott schuldig. Doch „Wenn wir unsere Sünden bekennen, dann erweist sich Gott als treu und gerecht: Er wird unsere Sünden vergeben und uns von allem Bösen reinigen“ (1. Johannes 1,9).

Wie kannst du deine Schuld wieder gut machen? Praktisch. Konkret. Messbar. Sichtbar. Spürbar.

Im 4. Buch Moses 5-7, wird es genau beschrieben: den Schaden vollständig ersetzen und 20% dazu legen. Vollständige Wiedergutmachung ist hier notwendig und noch mehr dazu (Lukas 19,8).

Dort, wo sich der Schaden nicht konkret bemessen lässt, sei kreativ, unternehme alles, damit es dem Anderen wieder gut geht. Tue alles, was in deiner Macht steht, um die Beziehung wieder herzustellen.

Zusammenfassung: Lucia Martinetti

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