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Christ 8.

Folge 8 der Serie “Christ”

Zum Weiterdenken

Die ersten Nachfolger Jesus waren wohl seine Jünger; Männer und Frauen, die mit Ihm gewandert sind und von Ihm gelernt haben, ein anderes, ein neues Leben zu führen. Sie sind von Jesus unterrichtet worden; sie haben Seine Taten gesehen, seine Verbindung mit Gott erlebt. Sie haben von Jesus neue Prioritäten und ein neues Gebot, das Gebot der Liebe, bekommen und den Auftrag in Liebe zu leben, so dass diese Liebe sichtbar ist und die Wirkung Gottes offenbart.

Wie mögen sie sich gefühlt haben, als alles vorbei zu sein schien? Als Jesus starb und nicht mehr mit ihnen gehen konnte?

Wie geht es uns, wenn wir uns entschieden haben, Jesus nachzufolgen und merken, dass es aus eigener Kraft gar nicht zu bewältigen ist? Wir haben nicht genug Kraft, nicht genug Reinheit, nicht genug Liebe, um das Gebot Jesus zu erfüllen und Ihm nachzugehen.

Doch wir sind nicht allein.

Jesus hat seine Jünger nicht allein zurückgelassen. Er ist zurück zum Vater gegangen, damit der Heilige Geist zu ihnen und zu uns kommen konnte. Der Paracletus, der Helfer, der Tröster; der, der in uns wirkt und in uns die Sehnsucht nach Gott weckt (Johannes 16, 7-8).

Wenn wir uns an Ihn wenden, wenn wir Ihn rufen, wird der Heilige Geist uns befähigen, in der Nachfolge Jesus zu bleiben. Er wird in uns Gaben und Fähigkeiten wecken und zur Entfaltung bringen, die uns eine Fülle des Lebens ermöglichen, wie wir sie uns nie hätten vorstellen können.

Wenn wir Ihn rufen, wird Er kommen. Er wird zu uns sprechen, uns das zuflüstern, was Er von Vater und Sohn hört (Johannes 16, 13). Der Geist Gottes wird sich bemerkbar machen: Durch Ideen, Sehnsüchte, Regungen unseres Gewissens, Freude, Frieden oder Unwohlsein wird Er uns leiten und führen und uns zu einem neuen Leben verhelfen (Titus 3, 3-6), (Hesekiel 36, 25-27).

Gottes Geist wird uns befähigen, die Wahrheit zu erkennen und die Sünde wahrzunehmen. Wir werden befähigt zu erkennen, wenn wir uns von Gott trennen, damit wir umkehren. Er macht uns frei!

(2. Korinther 3, 16-18)

„Gottes Geist selbst gibt uns die innere Gewissheit, dass wir Gottes Kinder sind.“ (Römer 8, 16)

Und Gott, der unsere Herzen durch und durch kennt, weiß, was der Geist für uns betet. Denn im Gebet vertritt der Geist die Menschen, die zu Gott gehören, so wie Gott es möchte.“ (Römer 8, 27)

Wenn wir es zulassen.

Wenn wir um sein Wirken in uns bitten, denn Gottes Geist drängt sich keinem auf. Er kommt, wenn er eingeladen wird und zieht sich zurück, wenn er unerwünscht ist.

Zum Nachdenken:

– Wann hast du zuletzt Gottes Geist eingeladen, in deinem Leben zu wirken?

– Wie, glaubst du, hat dich der Heilige Geist schon verändert? Wie hat Er dich beraten? Wie hast du

  durch Ihn Trost erfahren?

– Konntest du Sein Wirken zulassen oder hast du dich gesperrt? Warum?

Zusammenfassung: Lucia Martinetti

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