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Voll Glauben 6. – …und dennoch

Folge 6 der Serie “Voll Glauben”

Zum Weiterdenken

Handeln, persönliches Einbringen, Begegnungen, persönliche geistige Disziplin.

Diese sind die Verstärker des Glaubens, die wir bis jetzt kennengelernt haben.

Wenn man mit Menschen redet, die zum Glauben gefunden haben, aber auch mit Menschen, die ihren Glauben verworfen haben, merkt man schnell, dass dies durch ausschlaggebende Umstände geschehen ist: Persönliche Tragödien, Leid und Not der Welt, Ungerechtigkeit …..

Einige sehen oder erleben das und machen Gott einen Vorwurf daraus. Sie nehmen diese negativen Ereignisse als Vorwand, um sich von Gott abzuwenden.

Andere erleben Aehnliches und ihr Glaube wird stärker. Manche finden gar zu Gott.

Wie kann es sein?

Es hängt davon ab, an wen wir glauben, wem wir zuhören und wie wir das Gehörte einordnen.

Unser Gott hat nie versprochen, uns von Leid und Not fernzuhalten. Unser Gott, der christliche Gott, der Vater von Jesus Christus, verspricht uns, in unserem Leid, in der tiefsten Dunkelheit, bei uns zu sein. Er verspricht uns, uns beizustehen; Er trägt uns; Er leidet mit uns; Er ist uns so nahe, dass Er Mensch wurde. Angst, Not, Verfolgung, Folter und Tod sind ihm nicht fremd. Wir glauben an einen Gott, der Schmerz kennt, der weiß wie es ist, wenn Menschen Schreckliches passiert und bleibt bei uns, bis wir so weit sind, neu aufgerichtet zu werden (Lukas 22, 32-34).

Wenn wir an diesen Gott glauben, dann können Leid, Not und Krisen uns nicht von Ihm entfernen, denn gerade in dieser Zeit, wenn wir Ihn rufen, ist Seine Gegenwart besonders spürbar. 

Dann wird die Krise zur Schmiede; darin können wir prüfen und erkennen, wie fest unser Glaube wirklich ist. Dann haben wir die Möglichkeit, Gott wirklich zu vertrauen und zu wachsen. Durch Gottes Beistand, wie bei Petrus, der, nachdem er Jesus verleugnet hatte, wieder in die Nachfolge fand und unerschrocken, mutig und standhaft Zeugnis gab. Mit Taten (Apostelgeschichte 4, 7-13).

Vertraue darauf: Der Herr ist im Leiden bei dir! (Psalm 34, 19)

Du darfst Hoffnung haben und Frieden, denn DER, der den Tod besiegt hat, verlässt dich nicht (Johannes, 16, 33).

Nutze den Schmerz, so groß er auch sei, um dein Vertrauen an Gott zu erneuern und deinen Glauben zu festigen.

Überlege mal:

1. Jakobus sagt, dass Prüfungen unseren Glauben oder unser Vertrauen in Gott prüfen. Wie ist dein persönlicher Glaube geprüft worden?     

2. Wenn Gott entscheidende Umstände benutzt, um unseren Glauben zu stärken, wie solltest du dann reagieren, wenn das Leben dich das nächste Mal überrascht? Was ist deine erste Reaktion?

Panik? Wut? Zweifel? Einen Freund anrufen?        

3. C.S. Lewis schreibt: „Gott flüstert uns in unseren Freuden zu, spricht in unser Gewissen, aber schreit in unseren Schmerzen: Es ist sein Megaphon, um eine taube Welt aufzurütteln.”    

Kennst du jemanden, der zum Glauben kam, nachdem er durch das Megaphon des Schmerzes aufgeweckt wurde?                 

Gott wird am meisten durch den “Ich vertraue dir trotzdem” – Glauben geehrt.    

Zusammenfassung: Lucia Martinetti

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