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Glaubensimpuls #014 // Kostbar in Gottes Augen

Ich freue mich sehr darüber, dass du dir diesen Glaubensimpuls durchlesen möchtest, um zu wissen, wie kostbar du in den Augen deines himmlischen Vaters bist.
Und Jesus selbst möchte, dass wir darüber nachdenken.
Deswegen gibt Er uns hier in Matthäus Kap. 10 einen Gedenkanstoß, in dem Er sagt:

„Denkt doch einmal an die Spatzen!
Zwei von ihnen kosten nicht mehr als einen Groschen,
und doch fällt kein einziger Spatz auf die Erde, ohne dass euer Vater es zulässt.“

Matthäus 10,29

Nun, ein Spatz war in der damaligen Gesellschaft das kleinste Tier, was sie kannten. Ein Spatz wiegt so ungefähr 30 Gramm, sogar weniger als ein Apfel. Es ist also ein sehr winziges Tier, man könnte sogar denken, dass es deswegen unbedeutend sei, weil man es sehr leicht übersehen könnte.
Einen Elefanten oder eine Giraffe dahingegen könnte man nicht so leicht übersehen.
Aber Jesus möchte uns hier sagen, dass Gott sogar das sieht, was der Mensch sehr leicht übersieht. Und wenn Gott selbst diesen unbeachtlichen Spatz beachtet, wie viel mehr beachtet Er dann uns als seine geliebten Kinder?

Weiterhin hat ein Spatz in der damaligen Gesellschaft nur einen halben Groschen gekostet, wobei ein Groschen die kleinste Geldeinheit war, die es damals gab.
Man konnte also gar nicht noch weniger Geld für einen Spatzen ausgeben, als einen Groschen zu zahlen.
Aber auch das wäre noch zu viel Geld gewesen, und deswegen bekam man für einen Groschen gleich zwei Spatzen.
Ein Spatz hatte dementsprechend einen geringeren Wert als die kleinste Geldeinheit der damaligen Zeit.
Demzufolge möchte Jesus uns sagen, dass Gott sich sogar um das kümmert, was den geringsten Wert auf Erden hat.
Und wenn Gott sich bereits um das kleinste, unbedeutendste und geringste Tier kümmert, wie viel mehr kümmert Er sich dann um uns als seine geliebten Kinder?

Jesus führt dann im nächsten Vers seine Gedanken weiter fort und sagt:

„Bei euch sind sogar die Haare auf dem Kopf alle gezählt.“
Matthäus 10,30

Nun ich weiß nicht, ob du schonmal versucht hast deine eigenen Haare zu zählen, aber das ist schlichtweg unmöglich.
Das ist genauso unmöglich wie die Sterne im Himmel zu zählen, und doch hat unser Vater im Himmel sich die Zeit genommen, um alle unsere Haare zu zählen.
Das Wort `zählen´ ist auch sehr interessant. Es weist nämlich darauf hin, dass Gott genau weiß, welches Haar welche Nummer hat. Wenn dir beispielsweise am Morgen beim Haare kämen, ein Haar rausfallen sollte, dann weiß Gott genau, welches Haar es gewesen, Er weiß genau: „Ah ja, das war das Haar 4192.“
Denn Er hat sie ja alle gezählt.

Unsere Haare haben wir nicht gezählt, denn wir zählen eigentlich nur die Dinge, die für uns wichtig sind.
Wir zählen z. B. unser Geld oder wir zählen die Tage bis wir endlich wieder in Urlaub fahren können oder als wir noch Kinder waren haben wir gezählt wie viele Geschenke wir zum Geburtstag bekommen haben.
Aber ich muss dir ehrlich sagen, meine Haare zu zählen ist mir vollkommen egal.
Das Besondere was Jesus uns hier jedoch sagen möchte ist, auch die kleinsten Dinge an uns, die nicht einmal uns interessieren, selbst für die, interessiert Gott sich.
Somit gibt es nichts an uns und in unserem Leben, an dem Gott nicht interessiert ist.
Deswegen können wir uns auch sicher sein, dass wenn Er sich bereits für die kleinsten Kleinigkeiten in unserem Leben interessiert, dass Er sich umso mehr für die Dinge in unserem Leben interessiert, die für uns wichtig sind.
Unser Herzenswunsch ist somit auch sein Herzenswunsch.

Und sein Herzenswunsch ist uns ganz nahe zu sein, weshalb Er sogar bereit war alles möglich zu machen, sodass Er eine Beziehung mit uns haben konnte. Er gab nämlich das Kostbarste, was Er hatte, seinen eigenen Sohn, für uns her, wodurch wir erkennen können, dass wir genauso kostbar für Gott den Vater sind, wie sein eigener Sohn es ist.
Gott hätte es uns nicht noch klarer machen können, als Er es bereits am Kreuz getan hat.

So lasst uns Gott immer wieder dafür danken, wie kostbar wir sind in seinen Augen.
Amen.

Beitrag: Nico Montsho

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