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Persönliche Entwicklung

Glaubensimpuls #23 – Verspricht uns Gott ein Leben ohne Leid?

In der Zeit, in der wir jetzt leben, habe ich öfters die Frage gehört `warum lässt Gott das zu?´
Und generell ist die Frage, `warum lässt Gott Leid zu´ die Schere zwischen Gläubigen und Atheisten. 

Vielleicht hat diese Frage, `warum Gott Leid zulässt´, in dir des Öfteren Wut oder Enttäuschung ausgelöst.
Ich, persönlich kann von mir aussagen, dass dies der Fall gewesen ist. Ich kann aber auch sagen, dass es in der Vergangenheit daran gelegen hat, dass ich Gott noch nicht so gut kannte, und deswegen falsche Annahmen getroffen habe.
Ein Gedanke, der mir jedoch geholfen hat, meine Sichtweise zu ändern, ist die Wahrheit, dass Gott im Himmel, jetzt gerade auf seinem Thron sitzt und über die Gebrochenheit und das Leid der Menschheit weint.
Allein dieser Gedanke, hat mir geholfen, erstmal zu verstehen, dass Gott nicht gleichgültig ist und getrennt ist von unserem Leid auf Erden.

Nun, ich zweifle nicht an Gott, wegen des Leidens in der Welt; als wäre die Anwesenheit von Leid der Beweis für die Abwesenheit von Gott, sondern ich glaube an Gott, weil Er am Kreuz das größte Leid auf sich genommen hat.
Ich glaube nicht an einen Gott, der fern ist von unserem Leid und unser Zerbrechen nicht kennt, sondern der Gott, an den ich glaube, ist der Gott, der in Hebräerbrief, in der Bibel, beschrieben wird. Da heißt es:

15Denn wir haben nicht einen Hohenpriester [Jesus],
der kein Mitleid haben könnte mit unseren Schwachheiten,
sondern einen, der in allem versucht worden ist in ähnlicher Weise wie wir,
doch ohne Sünde.“
Hebräer 4,15

Jesus kennt unser Leid, Er kennt unsere Schwachheit und Er kennt unsere Gebrochenheit im Herzen.
Gott hat nicht nur Mitgefühl für uns, sondern auch Mitleid, Er fühlt unser Leid und Er trägt unser Leid.
Er ist für uns und nicht gegen uns; bei uns und nicht fern.
Er kennt uns durch und durch und sein Tod am Kreuz ist der größte Beweis seiner Liebe für uns. 
Denn eine größere Liebe hat keiner, als sein Leben für den anderen zugeben. 
Durch unserem Blick aufs Kreuz verlieren wir jeglichen Zweifel daran, ob Gott uns liebt und ob Er es wirklich gut mit uns meint, trotz des Leides dem wir befallen sind. 

Hat Jesus uns versprochen, dass alles easy sein wird? Dass wir keine Probleme haben werden? Dass wir keine Kämpfe kämpfen werden? 
Nein!
Aber Er hat uns versprochen, dass Er mit uns sein wird, das wir unsere Sorgen zu Seinen Füßen legen dürfen und das wir in Seinem Frieden leben können.  

So lass uns an diesem Versprechen festhalten und darin unsere Kraft und Zuversicht für die Zukunft finden und lass uns Mut daraus schöpfen, dass Gott uns Sieg versprochen hat, auch wenn der Weg dorthin mit Leid gepflastert ist.
Amen.

Beitrag: Nico Montsho

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