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Persönliche Entwicklung

Glaubensimpuls #17 – Wo ist Gott in unserem Leid?

Vielleicht hast du in der Vergangenheit viel Leid erlebt oder leidest momentan oder kennst jemanden, der leidet.
Wie dem auch sei, ist es meine Hoffnung, dass dieser Glaubensimpuls dir ein Stück weit, eine Antwort auf die Frage geben kann, `wo ist Gott in deinem Leid?´

In unserem Leben versuchen wir mit jedem Mittel Leid zu umgehen. Und trotzdem, so sehr wir es auch versuchen, geschieht es doch so oft.
Ich glaube das es nicht einen Menschen in der ganzen Menschheitsgeschichte gibt der nicht gelitten hat, nicht einmal Jesus, der Sohn Gottes.
Leid ist also ein Teil unseres Lebens hier auf Erden, dass uns alle verbindet, mit dem wir uns alle zu einem gewissen Grad mit identifizieren können.
Wir können oft unsere Umstände, die dieses Leid auslösen, nicht ändern, aber eins können wir tun…
Unsere Perspektive ändern, in dem wir unseren Blick auf Gott richten.
Wenn wir dies tun, dann gelangen wir zu der gleichen Erkenntnis wie König David, der Schreiber des nachfolgenden Psalms, der geschrieben hat:

20Gepriesen sei der Herr!
(denn)
Tag für Tag trägt er unsere Last;
ja, er, Gott, ist unsere Rettung.“
Psalm 68,19

Weil Gott Tag für Tag unsere Lasten trägt, können wir uns sicher sein, dass Leid kein Zeichen ist, dass Gott uns verlassen hat, sondern vielmehr eine Möglichkeit ist zu erkennen, dass Gott in jeden Moment unseres Lebens bei uns ist.

Corrie Ten Boom, eine Holocaust-Überlebende, sagte einmal:

„Keine Grube ist so tief, dass die Liebe Gottes nicht noch tiefer ist.“

Sie erkannte, dass es die Liebe Gottes ist, die uns hält, wenn wir keine Kraft mehr haben, uns selber festzuhalten und dass es die Liebe Gottes ist, die uns trägt, wenn wir nichts mehr tragen können, nicht einmal uns selbst.

Im Psalm 103 heißt es auch ganz implizit, dass Gott `mitleidig´ ist, und wie das Wort schon andeutet, besteht es aus dem Wort `mit´ und `Leiden´
Dass Gott also mitleidig ist, bedeutet, dass Er `mit-uns-leidet´.
Mit diesem Wort ist nicht nur ein sachtes und temporäres Mitfühlen gemeint, sondern eine existenzielle Betroffenheit im Innersten.
Im Buch von dem Propheten Sacharja heißt es: 

12So spricht der HERR der Heerscharen: 
wer euch antastet, tastet seinen Augapfel an.“
Sacharja 2,12

Hieraus lernen wir, wie wichtig wir für Gott sind, denn der Augapfel eines Menschen ist das empfindlichste Organ des Menschen. Und wenn nur ein klitzekleines Körnchen hineinkommt, ist es absolut unmöglich es zu ignorieren.
Und so ist es ebenfalls mit unserem Leid. Auch wenn wir nur ein klitzekleines bisschen leiden, leidet Gott genauso mit uns.
Es ist unmöglich für Ihn unser Leid zu ignorieren!

Was ich hierbei so faszinierend finde, ist, dass Gott, obwohl Er allmächtig und souverän ist und alles in der Hand hat, sich dennoch dazu entscheidet nicht unser Leid zu stoppen, sondern sich an unsere Seite zu stellen, um mit-uns-zu-leiden.
Dies beweist uns, dass Gott, der vollkommen gut ist, etwas Gutes aus unserem tiefsten Leid hervorbringen möchte. Auch wenn es  überhaupt nicht danach ausschaut und wir es uns überhaupt nicht vorstellen können;
eins aber können wir tun… und das ist auf Jesus zu vertrauen!
Denn in seinem Wort sagt Er, dass alles uns zum Besten dienen muss, auch wenn wir es nicht verstehen, auch wenn es schmerzt und auch wenn wir trauern. 

Der Grund, warum ich davon felsenfest überzeugt bin, ist, weil Gott aus dem größten Leid der Menschheitsgeschichte, durch den Tod seines Sohnes am Kreuz, das größte Heil für die gesamte Menschheit hervorbracht hat. 
Und diese Erkenntnis kann uns Hoffnung in unserem Leid schenken, auch wenn unsere Umstände hoffnungslos erscheinen. 

Ich hoffe, dass dieser Glaubensimpuls dir ein Stück weit helfen konnte, die Frage: „wo ist Gott in unserem Leid,“ zu beantworten, sodass du weiterhin dein Vertrauen stets auf Gott richtest und nie den Glauben verlierst, dass Gott immer bei dir ist, auch in deinem Leid.

Beitrag: Nico Montsho

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