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Persönliche Entwicklung

Glaubensimpuls #18 – Wo finden wir Trost in unserem Leid?

Es ist meine Hoffnung und mein Gebet, dass auch diese Gedanken dir helfen, mit deinem Leid oder dem Leid um dich herum besser umgehen zu können.

In Situationen, in denen wir leiden oder Leid mit ansehen, stellen wir uns oft die Frage `warum Gott Leid zulässt?´ Es ist eines der Fragen, die wie ein Blitz in unsere Gedanken schießt und die auch unausweichlich ist. Es ist die Frage aller Fragen.
Doch ich glaube, dass wir diese Frage nicht stellen, weil wir eine Antwort darauf suchen, sondern ich glaube, dass hinter der Frage die Sehnsucht nach Heilung steckt.
Es ist also nicht eine Antwort, die wir suchen, sondern Trost!

Der Grund, warum wir jedoch eine Antwort suchen, ist, weil wir glauben, in dem Wissen dieser Antwort Heilung und Trost zu finden. Doch das ist ein Trugschluss.
Wissen ist nur Wissen und hat in sich selbst keine heilenden Kräfte.
Somit ist die Frage, die uns bleibt, `woher wir diese Heilung und Trost bekommen können?´
Der Apostel Paulus offenbart uns, wo wir diesen Trost für unser zerbrochenes Herz und niedergeschlagene Seele finden können. Nämlich sagt er:

3Gelobt sei Gott, der Vater unseres Herrn Jesus Christus!
Er ist der barmherzige Vater, der Gott, von dem aller Trost kommt!“
2. Korinther 1,3

Der Gott, an den wir glauben, ist also die Quelle von allem Trost.
Er ist unser Heiland und unser Heiler.
Im Psalm 23 sagt uns Gott schon voraus, dass es ein dunkles Tal in unserem Leben geben wird, ein Tal der Tränen und der Finsternis. Ein Tal der Furcht und Verzweiflung. 
König David, der Schreiber dieses Psalms, nimmt in seinem Tal der Dunkelheit die richtige Herzenshaltung ein.
Er macht nämlich Gott keine Vorwürfe und zweifelt nicht an seiner Güte, sondern vertraut ihm und sagt:

4auch wenn, (auch wenn) ich wanderte durchs Tal der Todesschatten,
so fürchte ich kein Unglück,
(warum)
denn du bist bei mir; dein Stecken und dein Stab, die trösten mich.“
Psalm 23,4

So wie ein schreiendes Baby nur Trost in den Armen seiner Mutter finden kann, so können auch wir nur Trost in den Armen von Gott dem Vater finden.

Warum Gott in manchen Situationen eingreift und in manchen nicht, das wissen wir nicht, aber eins wissen wir, dass Jesus der Einzige ist, der uns in unserem tiefsten Schmerz Trost schenken kann und uns nie verlässt. 
Die Heilung nach der sich unser Herz sehnt und in Zeiten des größten Schmerzes, auch schreit, ist nur in der Nähe Gottes zu finden. Die Gegenwart Gottes ist unsere Heilung und unser Trost.
Solange Gott bei uns ist, ist sogar der Tod, welcher das größte Leid der Menschheit verursacht, nicht etwas vor dem wir uns fürchten müssen, weil Jesus, den Tod überwunden hat und auferstanden ist!
Diese Wahrheit, verleiht uns eine neue Perspektive auf das Leid in dieser Welt und schenkt uns Hoffnung, auch wenn vieles um uns herum hoffnungslos erscheint.

Zum Ende hin möchte ich dich mit ein paar Versen aus der Bibel ermutigen. Damit dein Herz weiterhin mit Hoffnung erfüllt ist und dein Blick nicht auf die irdischen, vergänglichen Dinge gerichtet ist, sondern auf die himmlischen, ewigen Dinge, die Gott uns verspricht.
So sprach der Apostel Johannes:

4Und Gott wird abwischen alle Tränen von ihren Augen,
und der Tod wird nicht mehr sein,
weder Leid noch Geschrei noch Schmerz wird mehr sein;
denn das Erste ist vergangen.
5Und der auf dem Thron saß, sprach:
Siehe, ich mache alles neu!“ 
Und er sprach zu mir:
„Schreibe; denn diese Worte sind wahrhaftig und gewiss!“ 
6Und er sprach zu mir:
„Es ist geschehen! Ich bin das Alpha und das Omega, der Anfang und das Ende.
Ich will dem Dürstenden geben aus dem Quell des Wassers des Lebens umsonst!
7Wer überwindet, der wird alles erben, und ich werde sein Gott sein,
und er wird mein Sohn sein.“
Offenbarung 21,1-7

Amen.

Beitrag: Nico Montsho

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