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Weihnachten – 1. Wie gut ist die Nachricht von Weihnachten?

Teil 1 der Weihnachtsserie

Ist die Weihnachtsgeschichte eine wahre Geschichte?

Zum Weiterdenken

Lukas 1, 1-4 (NGÜ): „1 Schon viele haben die Aufgabe in Angriff genommen, einen Bericht über die Dinge abzufassen, die in unserer Mitte geschehen sind 2 und die wir von denen erfahren haben, die von Anfang an als Augenzeugen dabei waren und dann Diener der Botschaft ´Gottes` geworden sind. 3 Darum hielt auch ich es für richtig, nachdem ich allem bis zu den Anfängen sorgfältig nachgegangen bin, diese Ereignisse für dich, hochverehrter Theophilus, in geordneter Reihenfolge niederzuschreiben, 4 damit du erkennst, wie zuverlässig all das ist, worin du unterrichtet worden bist.“

Viele: Viele haben sich daran gemacht, über die Botschaft Gottes zu berichten. Es muss sich also um eine wichtige Nachricht handeln, die es wert ist, dass mehrere Menschen darüber berichten.

Augenzeugen: Die Berichte über Gottes Botschaft stützen sich nicht auf irgendwelche Theorien, nicht auf Hörensagen. Sie sind Berichte von Augenzeugen, die tatsächlich erlebt haben, was sie beschrieben haben.

Zuverlässig: Wir können also davon ausgehen, dass der Bericht wahrhaftig ist, dass er auf den Aussagen von Augenzeugen basiert und von Lukas sorgfältig nachgeprüft und niedergeschrieben wurde, damit man erkennt, wie zuverlässig und echt die gute Nachricht ist.

Eine gute Nachricht? Ist die Weihnachtsgeschichte überhaupt eine gute Nachricht? Das sagt der Engel, als er den Hirten Jesu‘ Geburt mitteilt. Diese Nachricht ist sogar so gut, dass sie allen, dem ganzen Volk, eine große Freude bringen wird.

Lukas2, 10 (NGÜ): „aber der Engel sagte zu ihnen: »Ihr braucht euch nicht zu fürchten! Ich bringe euch eine gute Nachricht, über die im ganzen Volk große Freude herrschen wird.“

Was ist aber so gut an dieser Nachricht?

Lukas5, 17-25 (NGÜ): „17 Eines Tages, als Jesus lehrte, saßen unter den Zuhörern auch Pharisäer und Gesetzeslehrer, die aus allen Dörfern Galiläas und aus Judäa und Jerusalem gekommen waren. Die Kraft des Herrn war durch ihn wirksam, so dass Heilungen geschehen konnten. 18 Da brachten einige Männer einen Gelähmten auf einer Tragbahre. Sie versuchten, ihn ins Haus hineinzutragen, um ihn vor Jesus niederzulegen. 19 Doch es herrschte ein solches Gedränge, dass sie keinen Weg fanden, den Kranken zu ihm zu bringen. Da stiegen sie auf das Dach des Hauses, deckten einige Ziegel ab und ließen den Gelähmten samt seiner Bahre mitten in den Raum hinunter, genau vor Jesus. 20 Als Jesus ihren Glauben sah, sagte er zu dem Mann: »Mein Freund, deine Sünden sind dir vergeben!« 21 Das erregte den Widerspruch der Schriftgelehrten und Pharisäer. »Wer ist dieser Mensch, der solche Gotteslästerungen ausspricht?«, fragten sie sich. »Niemand kann Sünden vergeben außer Gott.« 22 Jesus wusste, was sie dachten. »Warum gebt ihr solchen Gedanken Raum in euren Herzen?«, fragte er sie. 23 »Was ist leichter – zu sagen: ›Deine Sünden sind dir vergeben‹ oder: ›Steh auf und geh umher!‹? 24 Doch ihr sollt wissen, dass der Menschensohn die Vollmacht hat, hier auf der Erde Sünden zu vergeben.« Und er wandte sich zu dem Gelähmten und sagte: »Ich befehle dir: Steh auf, nimm deine Tragbahre und geh nach Hause!« 25 Sofort stand der Mann auf, nahm vor ihren Augen die Bahre, auf der er gelegen hatte, und ging, Gott lobend und preisend, nach Hause.“

Die Männer unternehmen alle möglichen Anstrengungen, damit ihr Freund zu Jesus kommt und geheilt wird. Jesus sieht ihren Glauben und…. vergibt dem Mann seine Sünden.

Die Fassungslosigkeit und die Empörung sind groß: Wie kann er Sünden vergeben? Was hat Vergebung mit der erhofften Heilung zu tun? Vergebung? Einfach so? Ohne Bedingungen, ohne Auflagen, ohne Buße?

Sünde entsteht, wenn wir bewusst und mutwillig etwas tun, wovon wir wissen, dass es eine Beziehung zerstört. Die Beziehung zu anderen Menschen so wie die Beziehung zu Gott. Und um die Beziehung wiederherzustellen, ist Vergebung nötig.

Die gute Nachricht ist: Jesus ist gekommen, um uns zu vergeben. Er ist gekommen, um unsere Beziehung zu Gott wiederherzustellen. Ohne Auflagen, ohne Buße. Wir müssen nur das Geschenk der Vergebung annehmen.

Vielleicht bist auch du in Teilen deines Lebens, in Teilen deiner Wirksamkeit gelähmt: Du kommst nicht voran, kannst dich nicht bewegen.

„Doch ihr sollt wissen, dass der Menschensohn die Vollmacht hat, hier auf der Erde Sünden zu vergeben“. Jesus hat die Macht, dir Vergebung zu schenken, Er hat die Macht, dein Zerbrochen-sein zu heilen. Er hat die Macht, deine Lähmung zu lösen!!!

Was für eine Nachricht!!

„Und er wandte sich zu dem Gelähmten und sagte: »Ich befehle dir: Steh auf, nimm deine Tragbahre und geh nach Hause!

Vielleicht aber, fühlst du dich nicht würdig, Vergebung anzunehmen.

Lukas 5, 27-29 (NGÜ): „27 Als Jesus danach weiterging und am Zollhaus vorbeikam, sah er dort einen Zolleinnehmer sitzen, einen Mann namens Levi. Jesus sagte zu ihm: »Folge mir nach!« 28 Da stand Levi auf, ließ alles zurück und folgte Jesus. 29 Levi gab Jesus zu Ehren in seinem Haus ein großes Fest. Zusammen mit Jesus und seinen Jüngern nahmen zahlreiche Zolleinnehmer und andere ´Leute von zweifelhaftem Ruf` an dem Essen teil.“

Levi, ein Zöllner, der unwürdigste aller unwürdigen!! Doch Jesus lädt ihn ein, ihm zu folgen, geht in sein Haus und feiert mit ihm ein Fest!! Wie kann Er das wagen?

Lukas 5, 31-32(NGÜ): „Jesus selbst gab ihnen die Antwort: »Nicht die Gesunden brauchen den Arzt, sondern die Kranken. 32 Ich bin nicht gekommen, um Gerechte zu rufen; ich bin gekommen, um Sünder zur Umkehr zu rufen.“

Jesus lädt Levi ein und Levi folgt Ihm. Er nimmt die Einladung von Jesus an. Er erkennt, dass mit ihm etwas nicht in Ordnung ist und nimmt das Angebot von Jesus an. Das ist das Entscheidende:  Die Erkenntnis, dass in unserem Leben nicht alles in Ordnung ist. Nur dann, wenn wir das erkennen, sind wir in der Lage, Jesu‘ Ruf zur Umkehr anzunehmen.

Die gute Nachricht von Weihnachten ist: Mit Jesus ist eine Kraft zu uns gekommen, die durch Vergebung die Macht hat, Menschen zu verändern, zu heilen, zu erlösen. Nimmst du diese gute Nachricht in dein Leben hinein, so fließt diese Vergebung auch von dir zu anderen Menschen und du bist in der Lage, denen Gutes zu tun, die dich hassen, die zu segnen, die dich verfluchen und für die zu beten, die dir Böses tun. Vielleicht kannst du die Weihnachtszeit nutzen, um die gute Nachricht anzunehmen und die eine oder andere Beziehung in Ordnung zu bringen.

Beginnen wir, das Licht von Weihnachten neu scheinen zu lassen!!

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