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Weihnachten – 4. Gott hält seine Zusage

Teil 4 der Weihnachtsserie

Wann fing Weihnachten an?

Zum Weiterdenken

Mose 12, 1-3 (ELB): „1Und Jehova sprach zu Abraham: Gehe in das Land, … das ich dir zeigen werde. …  2Und ich will dich segnen … und du sollst ein Segen sein! 3Und ich will segnen, die dich segnen, und wer dir flucht, den werde ich verfluchen; und in dir sollen gesegnet werden alle Geschlechter der Erde!“

Mose 15, 5-6 (ELB): „5Und er führte ihn hinaus und sprach: Blicke doch gen Himmel und zähle die Sterne, wenn du sie zählen kannst! Und er sprach zu ihm: Also wird dein Same sein! 6Und er glaubte Jehova; und er rechnete es ihm zur Gerechtigkeit.“

Auf diese Verheißung bezieht sich auch Paulus im Galaterbrief:

Galater 3, 6-9 (NGÜ): „6 Wie war es denn bei Abraham? Abraham, so heißt es in der Schrift, »glaubte Gott, und das wurde ihm als Gerechtigkeit angerechnet« 7 Daran müsst ihr doch erkennen, wer Abrahams Söhne und Töchter sind: Es sind die Menschen, die ihr Vertrauen auf Gott setzen. 8 Von dieser guten Nachricht hat die Schrift schon lange im Voraus gesprochen; sie kündigte an, dass Gott Menschen aus allen Völkern auf der Grundlage des Glaubens für gerecht erklären würde. Abraham wurde nämlich die Zusage gemacht: »Durch dich werden alle Völker gesegnet werden.« 9 Daraus folgt: Wer immer sein Vertrauen auf Gott setzt, wird zusammen mit Abraham, dem Mann des Glaubens, gesegnet werden.“

Wenn wir uns mit Weihnachten beschäftigen, so ist es gut, zurück zu gehen zu dem Punkt, an dem Gott Abraham die Zusage machte, ihn zu segnen und durch ihn alle Geschlechter der Erde. Das war vor 4000 Jahren, und es sollten noch 2000 Jahre vergehen, bis diese Zusage sich erfüllen würde und Jesus kam, um alle Söhne und Töchter Abrahams mit dem Vater zu versöhnen und ihnen Seinen Segen zu bringen. Eine sehr lange Zeit, doch zu Seiner Zeit tat Gott doch das, was er zugesagt hatte.

Lukas erzählt uns in seinem Bericht über die Geburt Gottes von der beeindruckenden Schwäche und Gebrochenheit, mit der Gott seine Rettungsaktion begann: Ein junges, gewöhnliches Mädchen aus einer unbedeutenden Stadt und ein Kind in Windeln, in einer Futterkrippe. Kein Königshaus, keine Macht, keine Pracht. Gott kommt in der Schwäche! Ist das der Grund, weshalb wir Gott übersehen? Weil Er nicht unseren Wertvorstellungen und unseren Prioritäten entspricht? Wie oft entpuppt sich das, was wir für wichtig und stark beachten, als nicht tragfähig für unser Leben? Und das, was wir als unscheinbar, schwach und bedeutungslos wahrnehmen als das, was uns Stabilität geben kann?

Gott hält seine Zusagen. Immer. Unabhängig von deinen Vorbehalten. Was auch immer du als Hindernisgrund anbringst. Wenn du Ihm vertraust, wird Er dich segnen. Von Generation zu Generation.

Gott verspricht Zacharias einen Sohn, doch Zacharias hat Vorbehalte, er zweifelt: Er und Elisabeth sind schon sehr alt.

Lukas 1, 13 (HFA): „13Doch der Engel sagte zu ihm: »Fürchte dich nicht, Zacharias! Gott hat dein Gebet erhört. Deine Frau Elisabeth wird bald einen Sohn bekommen, den sollst du Johannes nennen!“

Lukas 1, 18 (HFA): „Woran kann ich erkennen, dass deine Worte wahr sind?“

Doch Elisabeth wird schwanger!

Drei Monate später, zu einer Zeit, als alle schon die Hoffnung auf den Retter verloren hatten, denn Gott schwieg fast 400 Jahre schon, wählte Gott Maria aus, um die Zusage an Abraham zu erfüllen.

Ein Engel kündigt Maria die Geburt von Jesus an:

Lukas 1, 26-33 (HFA): „26Elisabeth war im sechsten Monat schwanger, als Gott den Engel Gabriel nach Nazareth schickte, einer Stadt in Galiläa. 27Dort sollte er eine junge Frau namens Maria aufsuchen. Sie war noch unberührt und mit Josef, einem Nachkommen von König David, verlobt. 28Der Engel kam zu ihr und sagte: »Sei gegrüßt, Maria! Der Herr ist mit dir! Er hat dich unter allen Frauen auserwählt. ….31Du wirst schwanger werden und einen Sohn zur Welt bringen. Jesus soll er heißen. 32Er wird mächtig sein, und man wird ihn Sohn des Höchsten nennen. Gott, der Herr, wird ihm die Königsherrschaft seines Stammvaters David übergeben, 33und er wird die Nachkommen von Jakob für immer regieren. Seine Herrschaft wird niemals enden.“

Damit Gottes Sohn Mensch werden kann, muss Er geboren werden. Dazu braucht Gott Maria.

Lukas 1, 34 (HFA): „34»Wie soll das geschehen?« ….« 38 »Ich will mich dem Herrn ganz zur Verfügung stellen«, antwortete Maria. »Alles soll so geschehen, wie du es mir gesagt hast.“

Jetzt geschieht es! Jetzt erfüllt Gott seine Zusage an Abraham! Und Gott erfüllt Seine Zusage an Maria: Sie wird den Sohn des Höchsten gebären. Nichts ist für Gott unmöglich.

Die gute Nachricht ist: Gott kann dich gebrauchen! Gott braucht Menschen, die Ja sagen. Ja! Ich bin bereit. Ja! Sende mich. Ja! Gebrauche mich. Und wenn du dich dem Herrn ganz zur Verfügung stellst, so wird Sein Segen auch dir gelten und deinen Kindern und den Kindern deiner Kinder.

Die gute Nachricht von Weihnachten finden wir in dem Glaubensbekenntnis wieder:

Ich glaube an Gott, den Vater, den Allmächtigen,….
Und an Jesus Christus, seinen eingeborenen Sohn, unsern Herrn, empfangen durch den Heiligen Geist, geboren von der Jungfrau Maria, …..gekreuzigt, gestorben und begraben, am dritten Tage auferstanden von den Toten, aufgefahren in den Himmel; …. von dort wird er kommen, zu richten die Lebenden und die Toten…….. Amen

Jesus hat seine Kirche um seine Auferstehung herum gebaut. Die Erfüllung aller Zusagen. Der höchste Segen.

Als Maria ca. im dritten Monat war, besuchte sie Elisabeth, die Frau von Zacharias, ihre Verwandte. Beiden Frauen war es bewusst, wie besonders die Ereignisse waren, die sie betrafen. Maria, die sich dem Herrn völlig unterworfen hatte, war nicht bekümmert, nicht besorgt. Sie hatte ihr Vertrauen in Gott gesetzt und wusste sich gesegnet. Ihr Herz sprudelte vor Freude und sie begann, Gott zu loben:

Lukas 1, 46-50 (HFA): Von ganzem Herzen preise ich den Herrn.47Ich freue mich über Gott, meinen Retter.“

Was für eine Freude! Diese Freude kann entstehen, wenn man zugesagt hat, Instrument Gottes zu sein. Sogar in einer so unkomfortablen Lage, wie die von Maria: unverheiratet und schwanger und in allen unseren misslichen Lagen ebenso.

„48 Mir, seiner Dienerin, hat er Beachtung geschenkt, und das, obwohl ich gering und unbedeutend bin.“

Gott sieht auch dich gnädig an, wie immer bedeutend du bist!

„50 Seine Barmherzigkeit bleibt für immer und ewig, sie gilt allen Menschen, die in Ehrfurcht vor ihm leben.“

Ja! Sein Erbarmen gilt auch dir!

Mache Weihnachten zur Gelegenheit, dein Leben Jesus zu unterstellen. Er nimmt dich an, so wie du bist und Er wird dir, deinen Kindern und den Kindern deiner Kinder Seinen Segen schenken, wie Er es Abraham zugesagt hat.

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